Schützenverein St. Georg Hopsten Aa e.V.
Schützenverein St. Georg Hopsten Aa e.V. 

Satzung des Schützenvereins St. Georg Hopsten-Aa

§ 1
Name und Sitz

Der 1919 gegründete Verein führt den Namen "Schützenverein Sankt Georg-Aa" und trägt nach seiner Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz "e.V.".

Er hat seinen Sitz in Hopsten, ist unpolitisch und konfessionell nicht gebunden.

Er ist im Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist vom 1. November bis 31. Oktober.

§ 2
Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Pflege der Schützentradition im Sinne der Alten Schützengilde, des Schießsports, der heimatlichen Sitten und Gebräuche sowie der Kameradschaft.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3
Mitgliedschaft

Mitglieder können männliche und weibliche Einzelpersonen werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Die Mitgliedschaft wird erworben durch Beitrittserklärung, zu deren Entgegennahme jedes Vorstandsmitglied ermächtigt ist und über deren Annahme der Vorstand durch Beschluss entscheidet.

Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages durch Nichtmitglieder gilt als Beitrittserklärung.

Die Mitgliedschaft endet durch:

1. Tod;

2. Kündigung des Mitgliedes, die dem Vorstand gegenüber unter Einhaltung einer einjährigen Kündigungsfrist auf den Schluß eines Geschäftsjahres schriftlich zu erklären ist;

3. Ausschluss.

§ 4
Mitgliederrechte

Die Mitgliedschaft berechtigt:

1. Zur Teilnehme an der Mitgliederversammlung und Ausübung der Mitgliederversammlung zukommenden Rechte;

2. zum Besuch der Veranstaltungen des Vereins.

Zum Besuch von Vereinsveranstaltungen, die von Besitz einer Eintrittskarte abhängig gemacht werden, können den Mitgliedern nach näherer Maßgabe des Vorstandes Eintrittskarten zu bevorzugten Preisen oder unentgeltlich gewährt werden.

Beim Tod eines Mitgliedes nimmt der Verein an der Begräbnisfeierlichkeiten mindestens mit einer Fahnenabordnung von 3 Fahnenträgern teil.

§ 5
Ausschluss eines Mitgliedes

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden, wenn das Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt, wenn es seiner Beitragspflicht über den Schluss des Geschäftsjahres hinaus, trotz zweimaliger Aufforderung nicht nachkommt, oder aus einem anderen wichtigen Grunde.

Der Antrag kann durch jedes Mitglied gestellt werden.

Vor der Beschlussfassung über den Antrag ist dem Mitglied rechtliches Gehör zu geben.

Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mit-zuteilen. Gegen den Beschluss ist binnen einer Frist von 1 Monat die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig.

§ 6
Beitrag

Der von der Mitgliederversammlung beschlossene Jahresbeitrag ist mit Beginn des Geschäftsjahres fällig. Mitglieder, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, und die, deren dauernde 100%ige Invalidität festgestellt ist, zahlen einen ermäßigten Beitrag, wenn sie dem Verein 5 Jahre als Mitglied angehört haben. Frauen zahlen den halben Beitrag.

§ 7
Sterbeversicherung

Jedes Vereinsmitglied ist Mitglied der vom Verein gebildeten Sterbeversicherung. Der für die Versicherung zu entrichtende Versicherungsbeitrag ("Sterbegeld") beträgt DM 3,00 jährlich.

Beim Tod eines Vereinsmitgliedes zahlt der Verein an die nächsten Angehörigen ein Sterbegeld in Höhe von DM 1,00 pro Vereinsmitglied.

§ 8
Organe

Die Organe des Vereins sind:

a) der Vorstand
b) der gesetzliche Vorstand im Sinne des § 26 BGB

§ 9
Vorstand

Der Vorstand besteht aus:
  • dem 1. Vorsitzenden
  • dem 2. Vorsitzenden
  • dem 1. Schriftführer
  • dem 2. Schriftführer
  • dem 1. Kassierer
  • dem 2. Kassierer

    Die Vorstandsmitglieder werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung jeweils auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbeschränkt zulässig.
    § 10
    Der gesetzliche Vorstand

    Der gesetzliche Vorstand im Sinne des § 26 BGB, der den Verein nach außen hin vertritt, besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 1. Schriftführer und dem Kassierer.

    Im Verhinderungsfalle wird der 1. Vorsitzende von dem 2. Vorsitzenden, der 1. Schriftführer von dem 2. Schriftführer und der Kassierer von dem stellvertr. Kassierer vertreten.

    Nach innen ist der gesetzliche Vorstand an die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung gebunden und hat ihm Rechen-schaft abzulegen. Der gesetzliche Vorstand hat die laufenden Ge-schäfte zu erledigen, die Beschlüsse des Vorstandes und der Mit-gliederversammlung vorzubereiten und diese auszuführen.
    § 11
    Pflichten des Vorstandes

    Der Vorstand ist verpflichtet, die Interessen des Verein in jeder Beziehung zu wahren und zu fördern. Er hat am Schluß eines jeden Geschäftsjahres über Einnahmen und Ausgaben der Mitgliederversammlung Rechenschaft abzulegen.
    § 12
    Vorstandssitzungen

    Vorstandssitzungen werden bei Bedarf vom Vorsitzenden einberufen. Die Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder es verlangen.

    Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

    Zu den Vorstandssitzungen sind der jeweilige König und der jeweilige Oberst einzuladen. Sie nehmen an den Sitzungen mit beratender Stimme teil.

    Die Vorstandsmitglieder und die übrigen zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen berechtigten Personen sind mindesten eine Woche vor dem Tage der Vorstandssitzung schriftlich einzuladen.
    § 13
    Mitgliederversammlung

    Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

    1. die Wahl des Vorstandes;

    2. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung;

    3. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages;

    4. die Festsetzung des Termins des Sommerfestes, sowie dessen Gestaltung;

    5. die Beschlussfassung über die Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben, sowie über die nach der Satzung ihr übertragenen Angelegenheiten.

    6. die Beschlussfassung über Auflösung des Vereins.
    § 14
    Die Mitgliederversammlung wird in jedem Jahr durch den Vorstand einberufen. Eine Mitgliederversammlung hat nach Möglichkeit im November eines jeden Jahres stattzufinden. Die Einberufung erfolgt durch Pressemitteilung unter Bekanntgabe der Tagesordnung am vor-letzten und letzten Sonnabend vor der Generalversammlung.

    Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein-berufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn der zehnte Teil der Mit-glieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe dies schriftlich verlangt. In diesem Falle sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor der Versammlung durch Presse Mitteilung einzuladen.
    § 15
    Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, und im Falle der Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter. Jedes Mitglied hat in der Versammlung eine Stimme. Vertretung ist unzulässig.

    Der Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekanntgegebenen Angelegenheiten. Die Mitglieder Versammlung kann weitere Punkt auf die Tagesordnung setzen, wenn die Mitgliederversammlung dies mit drei Vierteilen beschließt.

    Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit nach Ge-setz und Satzung zulässig, mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Handelt es sich um die Wahl des Vorstandes, so entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.

    Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
    § 16
    Satzungsänderungen

    Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteilen der erschienen Mitglieder erforderlich.
    § 17
    Auflösung

    Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes. Die Einladung zu der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließen soll, muss 4 Wochen vor der Sitzung erfolgen.

    Der Nachweis der erfolgten Einladung gilt als geführt, wenn der Schriftführer in der Mitgliederversammlung versichert, daß er eine schriftliche Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung den Mit-gliedern zugesandt habe. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfä-hig, wenn mindesten zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, so hat innerhalb von 4 Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese kann durch die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschließen. Der Auflösungsbeschluß bedarf der Zustim-mung von drei Vierteilen der abgegebenen Stimmen.

    Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die kath. Kirchengemeinde Hopsten.

    Die Mitgliederversammlung ernennt zu Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren.

    § 18

    Soweit durch diese Satzung Rechte von der Dauer der Zugehörigkeit zum Schützenverein St. Georg abhängig sind, ist die Zeit der Zugehörigkeit zum Verein vor Eintragung in das Vereinsregister mit zu berücksichtigen.

    Jedes Vereinsmitglied erhält eine Abschrift der Satzung.

    Hopsten, den 4. Dezember 1994
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